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Besucherzahlen bei CSD-Demo fast verdoppelt
Was sich schon während der CSD-Woche 2009 in Leipzig andeutete, hat auch die abschließende Demo bestätigt. Das CSD-Motto „Homophobie ist heilbar" scheint den Nerv der Community voll getroffen haben. Rund 2000 Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und deren Freunde zogen in einem bunten Zug mitten durch die Leipziger Einkaufsstraßen und erregten Aufmerksamkeit wie nie zuvor. Unterstützt wurden Sie erstmalig von einem großen Partytruck, der in diesem Jahr von der Deutschen AIDS-Hilfe gestellt wurde, die dort auf ihre "Ich weiss, was ich tu" - Kampagne aufmerksam machte (s. www.iwwit.de).
In Stimmung gebracht wurden die TeilnehmerInnen durch kämpferische Reden der anwesenden Politiker. Allen voran appellierte CSD-Schirmherr Bürgermeister Heiko Rosenthal, Homophobie in allen Teilen der Gesellschaft zu ächten und versprach sich in Leipzig speziell um den Sportbereich zu kümmern, in dem Vorurteile und diskriminierende Äußerungen leider immer noch viel zu häufig vorkommen.
Auch die mit vielen Ständen auf dem Nikolaikirchhof vertretenen Gruppen und Initiativen freuten sich über reges Interesse bei den Besuchern. Dirk Bockelmann, Pressesprecher des CSD: „Wir waren zunächst unsicher, ob unsere stärkere Ausrichtung des CSD auf inhaltliche Forderungen bei der Community ankommt. Nun haben sich die Besucherzahlen im Vergleich zum letzten Jahr fast verdoppelt, was zeigt, dass das Bewusstsein für gesellschaftliche Veränderungen da ist. Die Erfolge bei der rechtlichen Gleichstellung dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass Vorurteile gegenüber Lesben, Schwulen und Transgender immer noch stark ausgeprägt sind. Hoffentlich hat unsere Plakatkampagne gegen Homophobie ein wenig geholfen, diese Vorurteile abzulegen".






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