CSD-Botschafter*innen 2017

CSD-Botschafter*innen 2017


Die Botschafter*innen des CSD Leipzig 2017 sind die Queer Refugees for Pride!

So beschreiben sie sich selbst:

— deutsche Übersetzung unten — 

„Queer Refugees for Pride” is a self-organized society which was launched by asylum seekers/refugees in 2016.
Lesbians, gays, bisexuals, transgender, queer and intersex (LGBT*QI) people are one the most persecuted individuals in the world today. In many countries LGBT*QI people regularly face harassment, arrest, persecution, interrogation, torture and beatings.

These human rights violations propel thousands to flee from their countries. Now without focused attention and assistance from the international humanitarian community, these refugees still being deprived of basic safety or protection. The lucky ones who managed to escape successfully often find that conditions in their countries of transit are not much better than in those they fled from. Most refugees who try to find asylum in Europe are moving to Germany or other West European countries.

LGBT*QI people are often targeted for violence by authorities or civilians whom the authorities cannot or do not want to stop. In some places, the situation is so difficult that refugees fear going outside during the day.

Queer Refugees for Pride supports and advocates to refugees who are seeking protection of persecution based on sexual orientation, gender identity, or HIV status. We are engaging in outreach, advocacy and public education on LGBT*QI refugee issues.

The initiative works resolutely to break down systemic barriers to their (ours) safety and shelter. As a trusted leader of LGBT*QI asylum seekers/refugees and their advocates, Queer Refugees for Pride does preparatory work for changes by researching the problems and aiming to transform its expertise into essential advocacy.

Another aim is to create the network of all of the organizations in Germany which work with or for LGBT*QI asylum seekers/refugees problems.

Our truly mission is

  • Participation in public demonstrations like Cristopher Street Days in all over Germany to promote the visibility;
  • Empowering of LGBT*QI asylum seekers/refugees to become a visible and motivate them to self-organize;
  • To promote and protect the right of asylum seekers/refugees regardless of their sexual orientation or gender identity;
  • To stand against all forms of violence, discrimination and human rights violations against lesbian, gay, bisexual, transgender*, queer and intersex asylum seekers/refugees;
  • To promote the visibility and full participation in social and civil life of lesbian, gay, bisexual, transgender, queer and intersex people;
  • To propose cultural and social policies and create debates around LGBT*QI asylum seekers/refugee problems;
  • To eliminate LGBT*QI asylum seekers/refugee issues as part of mainstream human rights discourse;
  • To do research of situations in LGBT*QI asylum seekers/refugees lifes;
  • To generate outreach, advocacy and public advocacy on LGBT*QI asylum seekers/refugee issues;

More information: http://www.refugee-pride.org/

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„„Queer Refugees for Pride“ ist eine selbstorganisierte Gemeinschaft, welche von Asylsuchenden/Geflüchteten 2016 gegründet wurde.

Lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, queere und intersexe Menschen (LSBTQI*) gehören zu den meistverfolgten Individuen der heutigen Welt. In vielen Ländern sehen sich LSBTQI* Menschen Hass, Verfolgung, Verhören, Gefangenschaft, Folter und Gewalt ausgesetzt.

Diese Menschenrechtsverletzungen zwingen tausende Menschen zur Flucht aus deren Ländern. Ohne konzentrierte Aufmerksamkeit und Hilfe von internationalen humanitären Organisationen, sind diese Geflüchteten weiterhin grundlegender Sicherheit und Schutz beraubt. Die wenigen Glücklichen, die es schaffen zu entfliehen, stellen oft fest, dass die Umstände in den Transitländern nicht wesentlich besser sind als die in dem Land aus welchem sie geflohen sind. Die meisten Menschen, die nach Europa flüchten bewegen sich nach Deutschland oder andere Länder in Westeuropa.

LSBTQI* Menschen sind oft Ziel von behördlicher Gewalt oder ziviler Gewalt durch Menschen, die von den Behörden nicht gestoppt werden können oder welche die Behörden nicht stoppen wollen. An manchen Orten ist die Situation so gravierend, dass sich die Geflüchteten nicht trauen tagsüber das Haus zu verlassen.

Queer Refugees for Pride unterstützt und vertritt Menschen, die Asylschutz vor Verfolgung aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, ihrer geschlechtlichen Identität oder ihres HIV-Status suchen. Wir engagieren uns in Fragen der Reichweite/Sichtbarkeit, Vertretung und öffentlichen Bildung zu LSBTQI* Themen.

Die Initiative arbeitet entschlossen daran systembedingte Barrieren, die deren (unserer) Sicherheit und deren (unserem) Schutz entgegenstehen, zu durchbrechen. Als vertrauenswürdigen Vertretern von LSTBIQ* Asylsuchenden/Geflüchteten und als deren Berater, legen die Queer Refugees for Pride die Fundamente für Veränderung, indem sie Probleme untersuchen und versuchen ihre immense Expertise in essentielle Beratung einzubringen.

Ein weiteres Ziel ist es, ein Netzwerk aller Organisationen in Deutschland zu realisieren, die sich für LSBTQI* Geflüchtete und deren Probleme/Themen einsetzen und mit ihnen arbeiten.

Unsere Mission ist:

  • Teilnahme an öffentlichen Demonstrationen wie Christopher Street Days in ganz Deutschland, um die Sichtbarkeit zu erhöhen
  • Bestärkung von LSBTQI* Asylsuchenden/Geflüchteten darin sichtbarer zu werden und sie zur Selbstorganisation zu motivieren
  • Die Rechte von Asylsuchenden/Geflüchteten bekannt zu machen und zu schützen, egal welche sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität sie haben.
  • Gegen jede Form der Gewalt, Diskriminierung und Menschenrechtsverletzung gegenüber lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender*, queeren und intersexen Asylsuchenden/Geflüchteten zu stehen.
  • Die Sichtbarkeit und volle Partizipation im sozialen und zivilen Leben von lesbischen, bisexuellen, transgender*, queeren und intersexen Menschen zu unterstützen.
  • Die Probleme von LSBTQI* Asylsuchenden/Geflüchteten als Teil des Mainstream Menschenrechtsdiskurses zu beseitigen.
  • Die Situation von LSBTIQ* Asylsuchenden/Geflüchteten zu untersuchen.
  • Reichweite, Vertretung und öffentliche Vertretung von LSBTQI* Asylsuchenden/Geflüchteten“

Weitere Informationen: http://www.refugee-pride.org/