CSD-Woche vom 02. bis 09. Juli 2011

Aktuell:

23.07.2010 15:59

"Homophobie ist heilbar" - aber nicht durch Bloßstellen!

Die öffentliche Empörung über die Äußerungen von CDU-Politiker Kai Hähner entzündet sich zu Recht an dem leider noch besonders in konservativen Kreisen verbreiteten Irrglauben, dass Kinder und Jugendliche zur Homosexualität "verleitet" werden können.

Weiterlesen …

18.07.2010 11:36

Der Kampf gegen Homophobie geht weiter!

Das Motto  "Homophobie ist heilbar"  scheint zu einer sehr erfolgreichen Marke für den Leipziger CSD geworden zu sein, so dass die Teilnehmerzahl nochmal zulegen konnte. Rund 2500 Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und deren Freunde zogen in einem bunten Zug mitten durch die Leipziger Innenstadt sowie halb um den Ring.

Weiterlesen …

Wir bitten um Spenden!

Ihre/Deine Unterstützung für die Durchführung des Leipziger CSD per PayPal-Spende:

oder über unser Spendenkonto!

Lesbische Kinonacht

15.07.2010 (19:00)
Ort: Frauenkultur e.V. Leipzig
Die verborgene Welt

19 Uhr

Die verborgene Welt

(Großbritannien, Süd Afrika 2007/2008, 93 min)

Im „Location Cafe“ der eigensinnigen Amina bekommen Menschen aller Hautfarben ihr Essen mit einem bezaubernden Lächeln serviert – alles andere als normal m Südafrika der 1950er Jahre. Als Amina der Einwanderin Miriam begegnet, die abgelegen auf dem Land ein traditionelles Dasein als Hausfrau und Mutter fristet, fühlen sich die Frauen stark voneinander angezogen. Bald erliegt die schüchterne Miriam Aminas Avancen. „Ich wünschte, ich wäre mehr wie du!“ platzt sie einmal heraus. „Sei vorsichtig, was du dir wünschst!“ warnt Amina. Denn eine derart unerhörte Verbindung leben zu wollen, ist waghalsig…

Shamim Sharif ist mit DIE VERBORGENE WELT ein Bravourstück gelungen: Überzeugende Charaktere, Spannung, aber auch Humor und hinreißende Romantik. Dazu eine atemberaubende Kulisse - unterstrichen von einem gefühlvollen Soundtrack mit Jazzklassikern dieser Zeit.

21.30 Uhr

Kick It Like Beckham

(USA 2003, 107 Min.)


Was passiert, wenn ein indisches Mädchen kaum etwas für ihre Kultur übrig hat und stattdessen lieber auf dem Fußballplatz gegen die Lederkugel tritt. Dieser Film gibt eine mehr als überzeugende Antwort.

Fussball, Fussball über alles - das ist das Lebensmotto von vielen Männern. Doch es soll auch Frauen unter den Fanatikern geben. Da gibt es Frauen, die vergöttern die Spieler wegen ihres Aussehens. Und es gibt Mädels wie Jess. Jess ist Inderin und gerade mal 18 Jahre alt. In ihrem Zimmer befindet sich zwar ein David Beckham-Altar wie er im Buche steht, aber für Jess ist der ManU-Starkicker nicht unbedingt ein Objekt lustvoller Begierde, sondern vor allem das absolute Vorbild für ihre eigene Karriere. Denn Jess spielt am liebsten mit den Jungs im Park Fußball und hat eigentlich auch nichts anderes im Sinn, was ihrer traditionsbewußten Mutter nicht wirklich behagt. Dann gibt es auch noch Mädels wie Jules. Jules sprüht vor Temperament und pfeift auf die Vorstellungen ihrer Mutter von der perfekten Tochter. Im Gegensatz zu Jess weiß Jules ganz genau, dass sie Profifußballerin werden will. Und sie weiß auch, wie sie das am besten anstellt. Denn sie trainiert bereits in einer Frauenmannschaft. Als Jules durch Zufall Jess' Potential für die Mannschaft entdeckt, stellt sie sie ihrem Trainer vor. Und schnell steht fest, dass die beiden nicht nur die Liebe zum Sport verbindet.

 

Zurück

Einen Kommentar schreiben