CSD-Woche vom 12. bis 20. Juli 2013

Aktuell:

2013-05-18 10:51

Pressemitteilung des CSD Leipzig Mai 2013

Der Kampf um Gleichstellung, besonders, wenn es um die vollständige Öffnung der Ehe geht, ist gezeichnet von kleinen Schritten und nicht selten von Rückschlägen auf dem Weg zu einer Welt, die keinen Gedanken mehr an richtig oder falsch verschwendet.

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2013-02-14 21:46

Pressemitteilung des Christopher-Street-Days Leipzig vom 14. Februar 2013

Der Valentinstag ist der Tag der Liebe und der Liebenden und soll so frei und unbefangen wie möglich begangen werden. Genau dieses Lebensgefühl möchten wir mit unserem, für das Jahr 2013 gewählten Motto, „L(i)eben und L(i)eben lassen“ ausdrücken. Jeder soll Liebe leben können, egal ob er oder sie hetero-, homo- oder auch transsexuell liebt. Gleichzeitig möchten wir aber auch klarstellen, dass es uns mit dem Motto nicht nur darum geht, dass unsere eigenen Lebensweisen akzeptiert werden, sondern, dass wir uns auch für mehr Akzeptanz gegenüber anderen Lebensweisen einsetzen möchten.

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40 Jahre CSD-Bewegung

Wie es in New York begann

Im New York der 60-er Jahre herrschte gegenüber Homosexuellen ein repressives Klima. Lokale, in denen Männern mit Männern oder Frauen mit Frauen tanzten, waren verboten. Deshalb entstanden überall private lizensierte Clubs, die ein paar Dollar für eine Tagesmitgliedschaft verlangten. Ein solcher Treff war auch das "Stonewall Inn" an der Christopher Street im Greenwich Village.

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Augenzeugenbericht

New York, 3. Juli 1969

Ein Reporter, Augenzeuge der Vorkommnisse, beschreibt das Geschehen:
"Pine (der diensthabende Kommissar) sagt: ,Wir müssen reingehen, uns drinnen einschließen, das ist sicherer.' Ich gehe mit. Wir schließen die schwere Tür. Die Front des Stonewall besteht größtenteils aus Ziegelsteinen, ausgenommen die Fenster, die von innen mit Sperrholz geschützt sind. Drinnen hören wir das Rütteln an den Fenstern, gefolgt von Geräuschen, die von an die Tür geworfenen Ziegelsteinen stammen müssen. Wir hören aufgebrachte Stimmen."

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Entstehen politischer Forderungen

Radikalisierung im Umfeld der Friedensbewegung

Der erste Teil der "Stonewall-Rebellion" bis zum Ausbruch des Feuers dauert ganze 45 Minuten. Es gibt mehrere Verletzte. Dreizehn Personen werden verhaftet. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Kunde in der Szene, dass sich die Gays zu wehren begonnen haben. Als am nächsten Tag viele Schwule und Lesben vor das Stonewall ziehen, um den Ort des Aufbruchs zu besichtigen, finden sie dort eine Menge Kreideinschriften an den Wänden: "Support gay power!", "Drag power!", "They invaded our rights", "Gay is good" und immer wieder "Gay Power!"

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CSD-Bewegung in Europa

Mit 10 Jahren Verspätung

Die Bedeutung von Stonewall vermittelte sich weltweit; Gay Liberation Fronts entstanden in vielen amerikanischen und einigen europäischen Städten. In Deutschland spielte die Stonewall-Randale indes zunächst keine Rolle: Zwei Tage vor dem New Yorker Ereignis hatte der Bonner Bundestag den Schwulenparagraphen 175 reformiert.

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