CSD-Woche vom 07. bis 14. Juli 2012

Aktuell:

15.09.2011 12:25

Pressemitteilung vom 14.09.2012

*_"Hinter dem Horizont geht' s weiter..." -- CSD Leipzig legt Motto für 2012 fest_* Auf der heutigen Sitzung des CSD Orgateams stand das Motto für den CSD 2012 auf der Tagesordnung. Nach 3 erfolgreichen Jahren unter dem Motto "Homophobie ist heilbar..." war es Zeit für einen neuen, prägnanten Leitspruch. Nach einer Ausschreibung lagen dem Orgateam 16 Motti vor und nach kurzer und intensiver Diskussion stand die Entscheidung fest. Mit großer Mehrheit entschied sich das CSD Team für: */_"Hinter dem Horizont geht's weiter..." _/* als neue Devise für 2012.

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08.07.2011 16:06

Pressemitteilung vom 04.07.2011

CSD Leipzig fordert: „Gender- und Sexualpädagogik muss eine größere Beachtung in der Hochschul- und Bildungspolitik zugewiesen werden!“ Nach einem fulminanten Start in den Christopher-Street-Day in Leipzig am vergangenen Samstag in der Frauenkultur, wird das vielfältige Veranstaltungsprogramm fortgesetzt. Dabei macht der CSD Leipzig deutlich, dass für die Leipziger Community die politische Botschaft und die selbstbewusst vorgetragenen Forderungen im Fokus stehen. Homophobie und Hass gegenüber Schwulen, Lesben und Transgender sind immer noch gesellschaftliche Realität

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Entstehen politischer Forderungen

Radikalisierung im Umfeld der Friedensbewegung

Der erste Teil der "Stonewall-Rebellion" bis zum Ausbruch des Feuers dauert ganze 45 Minuten. Es gibt mehrere Verletzte. Dreizehn Personen werden verhaftet. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Kunde in der Szene, dass sich die Gays zu wehren begonnen haben. Als am nächsten Tag viele Schwule und Lesben vor das Stonewall ziehen, um den Ort des Aufbruchs zu besichtigen, finden sie dort eine Menge Kreideinschriften an den Wänden: "Support gay power!", "Drag power!", "They invaded our rights", "Gay is good" und immer wieder "Gay Power!quot;

Robert Amsel, ab der zweiten Nacht Zeuge der Ereignisse, stellte 1987 im US-Homo-Magazin "Advocate" die Frage, ob die Unruhen in der Christopher Street unter diesen Umständen überhaupt "irgend etwas mit schwul-lesbischen Rechten zu tun" gehabt hätten. Auch wenn die Eruption in der Christopher Street eher ein Zufall gewesen sein sollte, die, wie Spötter sagen, verstärkt wurde durch die Trauer der Homos um die am gleichen Tag beerdigte Judy Garland: Die "Haarnadel-Revolte", wie sie zunächst genannt wurde, erlangte eigene Bedeutung und versetzte der Homo-Emanzipation einen kräftigen Schub über die bieder-bürgerlichen Anstrengungen der 60er Jahre hinaus. Die kurze Zeit später gegründete Gay Liberation Front (GLF) hatte eine eindeutig linke Ausrichtung und orientierte sich an der Friedens-, Black-Power- und Frauenbewegung jener Zeit. Auch dort hatte es Radikalisierungen gegeben, und Gay Lib war eingebunden in die durch Hippiekultur und den Protest gegen den Vietnam-Krieg gekennzeichnete Auf- und Umbruchstimmung. An die Stelle höflichen Protestierens durch bürgerliche Homophile aus der Anzugträger-Ecke trat nun militante Konfrontation.

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