CSD-Woche vom 02. bis 09. Juli 2011

Aktuell:

23.07.2010 15:59

"Homophobie ist heilbar" - aber nicht durch Bloßstellen!

Die öffentliche Empörung über die Äußerungen von CDU-Politiker Kai Hähner entzündet sich zu Recht an dem leider noch besonders in konservativen Kreisen verbreiteten Irrglauben, dass Kinder und Jugendliche zur Homosexualität "verleitet" werden können.

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18.07.2010 11:36

Der Kampf gegen Homophobie geht weiter!

Das Motto  "Homophobie ist heilbar"  scheint zu einer sehr erfolgreichen Marke für den Leipziger CSD geworden zu sein, so dass die Teilnehmerzahl nochmal zulegen konnte. Rund 2500 Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und deren Freunde zogen in einem bunten Zug mitten durch die Leipziger Innenstadt sowie halb um den Ring.

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Eigentor des Monats

11.03.2010 14:09 (Kommentare: 0)

Profi-Fußball darf nicht vor Homophobie kapitulieren

Zu den Äußerungen des ehemaligen Schalke-Managers Rudi Assauer zur Situation von Homosexuellen im Profi-Fußball erklärt Axel Hochrein, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Wir sind erschüttert über die feigen Kommentare von Rudi Assauer. Die Empfehlung, schwule Fußballspieler sollten sich einen anderen Job suchen, kommt einer Kapitulation gegenüber der grassierenden Homophobie im Profi-Fußball gleich. Welcher anständige Mensch kann den Zustand einfach achselzuckend hinnehmen, dass – wie Aussauer sagt – Homosexuelle „von ihren Mitspielern und von den Leuten im Stadion“ „plattgemacht“ würden? Geht es beim Fußball nicht eigentlich um Teamarbeit, Leistung und Fairness?

Statt sich der Herausforderung homosexuellenfeindlicher Fans und Spieler zu stellen, unterstützt Assauer die verdruckste und verkorkste Art vieler Fußballfunktionäre. Dem ist klar zu widersprechen: Kampf gegen Homophobie und Unterstützung für schwule Fußballer heißt das Gebot der Stunde: Die permanente Verdrängung und Vertuschung fördert Demagogie, üble Nachrede und Intrigen. 

Herr Assauer ist der typische Vertreter einer gestrigen Fußball-Manager-Generation. In vielen Bundesliga-Stadien sind heute ganz selbstverständlich auch die 15 existierenden schwulen Fan-Clubs der jeweiligen Mannschaft willkommen und Teil der Fan-Gemeinde.

Der männliche Fußball sollte sich ein Beispiel an den Frauen nehmen. Dort ist der Umgang mit Homosexualität deutlich lockerer. Offenbar mit Erfolg: die Frauen-Elf ist seit 2003 ungeschlagen Fußballweltmeister und gilt auch für 2011 als klarer Favorit.

LSVD - Pressestelle
Pressesprecherin
Renate H. Rampf
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Tel.: 030 - 78 95 47 78
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