CSD-Woche vom 02. bis 09. Juli 2011

Aktuell:

23.07.2010 15:59

"Homophobie ist heilbar" - aber nicht durch Bloßstellen!

Die öffentliche Empörung über die Äußerungen von CDU-Politiker Kai Hähner entzündet sich zu Recht an dem leider noch besonders in konservativen Kreisen verbreiteten Irrglauben, dass Kinder und Jugendliche zur Homosexualität "verleitet" werden können.

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18.07.2010 11:36

Der Kampf gegen Homophobie geht weiter!

Das Motto  "Homophobie ist heilbar"  scheint zu einer sehr erfolgreichen Marke für den Leipziger CSD geworden zu sein, so dass die Teilnehmerzahl nochmal zulegen konnte. Rund 2500 Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und deren Freunde zogen in einem bunten Zug mitten durch die Leipziger Innenstadt sowie halb um den Ring.

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Homophobie im Sport ist heilbar

07.07.2009 10:38 von Dirk Bockelmann (0 Kommentare)

Fußballermotiv aus Plakatkampagne gegen Homophobie
Fußballermotiv aus Plakatkampagne gegen Homophobie

Auf seinem Leipziger Fankongress erörterte der Deutsche Fußballbund 2007 erstmals die Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit als Form der Diskriminierung im deutschen Fußball. Anlässlich des Leipziger CSD's 2009 wird die Stadt nun erneut zum Austragungsort der Diskussion um das weiterhin bestehende Reizthema "Homophobie im Sport".
Am Mittwoch, den 08. Juni, veranstaltet die GRÜNE JUGEND Leipzig ein Podium zu diesem weltweiten Tabu und will damit aktiv ein Zeichen setzen im Kampf gegen Intoleranz und Diskriminierung aufgrund der eigenen sexuellen Orientierung. Die Veranstaltung findet im Ratsplenarsaal des Neuen Rathauses, Martin-Luther-Ring 4-6, statt. Ab 18 Uhr diskutieren Dr. Tatjana Eggeling (Kulturwissenschaftlerin/Queer Nations e.V.), Christian Deker (STUTTGARTER JUNXX e.V.), Ulrike Fabich (Roter Stern Leipzig e.V.) und Anouschka Bernhard (Ex-Fußballnationalspielerin/Hertha BSC Berlin) über schwulen- und lesbenfeindliche Tendenzen in unseren Sportarenen, das Leid ungeouteter SportlerInnen sowie über homosexuelle Fanprojekte und deren Kampf um Toleranz.
"Das Problem Homophobie im Sport muss aus der Tabuecke hervorgeholt werden und Eingang in unsere Köpfe finden" erklärt Martin Biederstedt von der GRÜNEN JUGEND Leipzig und fügt an: "Der Schritt in die Öffentlichkeit war schon früher notwendig und schließlich auch erfolgreich, als es darum ging, den Rassismus aus den Stadien zu verbannen. Diese Erfolgsgeschichte soll sich nach dem Willen der GRÜNEN JUGEND im Falle der Homophobie in Stadien wiederholen. Das Podium am Mittwoch ist ein Denkanstoß auf diesem Weg."

Veranstalter: GRÜNE JUGEND Leipzig

 

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