Homophobie im Sport ist heilbar
07.07.2009 10:38 von Dirk Bockelmann (0 Kommentare)
Auf seinem Leipziger Fankongress erörterte der Deutsche Fußballbund 2007 erstmals die Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit als Form der Diskriminierung im deutschen Fußball. Anlässlich des Leipziger CSD's 2009 wird die Stadt nun erneut zum Austragungsort der Diskussion um das weiterhin bestehende Reizthema "Homophobie im Sport".
Am Mittwoch, den 08. Juni, veranstaltet die GRÜNE JUGEND Leipzig ein Podium zu diesem weltweiten Tabu und will damit aktiv ein Zeichen setzen im Kampf gegen Intoleranz und Diskriminierung aufgrund der eigenen sexuellen Orientierung. Die Veranstaltung findet im Ratsplenarsaal des Neuen Rathauses, Martin-Luther-Ring 4-6, statt. Ab 18 Uhr diskutieren Dr. Tatjana Eggeling (Kulturwissenschaftlerin/Queer Nations e.V.), Christian Deker (STUTTGARTER JUNXX e.V.), Ulrike Fabich (Roter Stern Leipzig e.V.) und Anouschka Bernhard (Ex-Fußballnationalspielerin/Hertha BSC Berlin) über schwulen- und lesbenfeindliche Tendenzen in unseren Sportarenen, das Leid ungeouteter SportlerInnen sowie über homosexuelle Fanprojekte und deren Kampf um Toleranz.
"Das Problem Homophobie im Sport muss aus der Tabuecke hervorgeholt werden und Eingang in unsere Köpfe finden" erklärt Martin Biederstedt von der GRÜNEN JUGEND Leipzig und fügt an: "Der Schritt in die Öffentlichkeit war schon früher notwendig und schließlich auch erfolgreich, als es darum ging, den Rassismus aus den Stadien zu verbannen. Diese Erfolgsgeschichte soll sich nach dem Willen der GRÜNEN JUGEND im Falle der Homophobie in Stadien wiederholen. Das Podium am Mittwoch ist ein Denkanstoß auf diesem Weg."
Veranstalter: GRÜNE JUGEND Leipzig





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