CSD-Woche vom 10. bis 17. Juli 2010

Aktuell:

29.01.2010 18:39

Lesben und Schwule in die Verfassung

Wir begrüßen die von den Fraktionen der SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE eingebrachten parlamentarischen Initiativen zur Ergänzung des Art. 3 Abs. 3 GG um das Merkmal der sexuellen Identität. Die von den drei Fraktionen geforderte Grundgesetzänderung zum Diskriminierungsschutz für Lesben, Schwule und Transgender ist eine der Hauptforderungen des LSVD; ein Anliegen das inzwischen von weiten Teilen der Gesellschaft getragen wird.

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22.10.2009 12:58

Durchbruch bei Gleichstellung von Lebenspartnern

Das Bundesverfassungsgericht hat heute seinen Beschluss vom 07.07.2009 veröffentlicht, wonach die „Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder" (VBL) hinterbliebenen Lebenspartnern dieselbe Hinterbliebenenrente gewähren muss wie hinterbliebenen Ehegatten. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes ist ein Durchbruch in der Diskussion um die rechtliche Stellung von Eingetragenen Lebenspartnerschaften.

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Das Leitbild des Christopher Street Day Leipzig

Was ist der CSD in LE?

Der Leipziger CSD ist eine kulturell-politische Veranstaltungsreihe, die durch das ehrenamtliche Engagement von Vereinen, Selbsthilfegruppen, Privatpersonen, Künstlerinnen und Künstlern getragen, geplant und durchgeführt wird. Dies erfolgt in Form einer Interessengemeinschaft, die sich im Gegensatz zum Verein als offene Organisationsstruktur begreift.

Der Leipziger CSD hat das Ziel, Vorurteile und Diskriminierungen gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern abzubauen und die Akzeptanz gegenüber unterschiedlichen Lebensweisen zu fördern. Der Leipziger CSD will dabei über thematisch breit gefächerte Veranstaltungen identitätsstiftend wirken und Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern aus unterschiedlichsten Lebensbereichen helfen, das Selbstbewusstsein für die je eigene Lebensweise zu stärken. Weiteres Ziel des Leipziger CSD ist die Förderung der lokalen soziokulturellen Selbsthilfestrukturen, indem deren Arbeit ins öffentliche Bewusstsein gebracht wird und evtl. erwirtschaftete finanzielle Überschüsse aus den CSD-Veranstaltungen an die Vereine zurück fließen.

Der Leipziger CSD will eine bundesweit beachtete Plattform für künstlerisches, wissenschaftliches und (gesundheits-) politisches Engagement sein und dabei Raum zum gemeinsamen Feiern bieten. Lokale und regionale Künstler-, WissenschaftlerInnen und Institutionen stehen dabei im Mittelpunkt.

Um seinen Beitrag für den europäischen Einigungsprozess im Bereich der Menschenrechte zu leisten, geht der Leipziger CSD jedes Jahr eine Partnerschaft mit einem der osteuropäischen Länder ein. Dabei sollen die Besonderheiten der jeweiligen Partnerländer herausgearbeitet und eventuell vorhandene gesellschaftliche, politische und soziale Probleme bei den unterschiedlichen Lebensweisen thematisiert werden. Hierzu werden VertreterInnen aus Kunst, Wissenschaft und Politik des jeweiligen Partnerlandes in das Programm des Leipziger CSD integriert.