Eheöffnung — geschafft!!!

Wir haben es geschafft!

Lange hat es gedauert, doch heute hat der Deutsche Bundestag die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare endlich beschlossen!

Zwar haben wir noch eine Menge andere Dinge auf unserer Liste der Forderungen, doch ist es wunderbar, dass wir diesen wichtigen Punkt nun endlich abhaken können.

Kommt am 15.07. zur CSD-Demo und demonstriert für Eure Rechte und feiert aber auch diesen historischen Schritt! 🙂

Grußwort der sächs. Staatsministerin Petra Köpping

Mit ‚Stop Hate‘ sendet der CSD Leipzig in diesem Jahr eine klare, wichtige und unmissverständliche Botschaft. Vorurteile sind oft stärker als die Vernunft. Das haben diejenigen, die anders leben und lieben, leider oft schon selbst erfahren müssen. Hinzu kommt, dass vielen Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung oder Identität Unrecht widerfährt und sie häufig Mehrfachdiskriminierungen ausgesetzt sind. Dies trifft zum Beispiel auch auf lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle, queere und asexuelle Geflüchtete zu, die aufgrund ihrer Herkunft mitunter zusätzlich diskriminiert werden. Deswegen gibt es in meinen Augen keine passenderen Botschafter*innen für den diesjährigen CSD Leipzig als das Projekt ‚Queer Refugees for Pride‘. Das beste Mittel gegen Hass war schon immer, ihm selbstbewusst und souverän zu begegnen. Daher ermutige ich alle LSBTTIQA*s sich dem CSD Leipzig vom 7. bis zum 15. Juli anzuschließen und ein Zeichen für Toleranz, Vielfalt und friedliches Miteinander zu setzen.


sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration

Leipziger Frauen*Festival steht vor der Tür

„Am 24. Juni 2017 erobern Frauen* zum zweiten Mal den öffentlichen Raum in Leipzig und laden alle Frauen*, Männer* und Kinder ein, mit ihnen ein rauschendes Fest zu feiern.

Frauen in ihrer Vielfalt sichtbar machen, Feiern, Tanzen, Zuhören, Reden, einfach Spaß haben – all das ist das Leipziger Frauen*Festival. Am letzten Sonnabend im Juni verwandelt sich der Leipziger Martktplatz von 14 bis 22 Uhr in ein großes Festgelände mit einer bunten Mischung aus internationalen und nationalen Künstlerinnen, Polittalks, Open-Air-Messeständen und Mitmach-Aktionen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Das Programm wartet wieder mit hochkarätigen Künstlerinnen, darunter Rebeca Lane, die feministische Rapperin aus Guatemala. Zu den weiteren Künstlerinnen und Gruppen auf der Bühne gehören Suli Puschban, DJ*Ipek, das Quartett um Karolina Trybala, die Deutsch- Rapperin Pyranja und die sorbische Folkgruppe Kupazukow. Zwischen den Musik-Acts werden in kurzen Talkrunden hiesige Politikerinnen und andere aktive Frauen interviewt, u.a. Beata Kozak, die Herausgeberin der einzigen feministischen Zeitschrift in Polen. Alle Gespräche und Moderationen werden von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt. Eröffnet wird das Leipziger Frauen*Festival durch die sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping.

Auf dem großen Angebots-und Info-Markt präsentieren sich Unternehmerinnen, Handwerkerinnen, Initiativen und Vereine aus Leipzig. Die Frauen stellen sich dem Publikum vor und haben Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen. Kunsthandwerkerinnen und Künstlerinnen präsentieren ihre Produkte, die auch erstanden werden können. Insgesamt werden rund 50 Stände auf dem Marktplatz zu finden sein. Mitmach-Aktionen und Aktivitäten versprechen viel Spaß für Groß und Klein.

Das Zweite Leipziger Frauen*Festival ist ein Kooperationsprojekt des Referats für Gleichstellung von Frau und Mann der Stadt Leipzig, des Soziokulturellen Zentrums Frauenkultur Leipzig und des ‚Frauen für Frauen‘ e.V. Leipzig und wird von vielen weitern engagierten Frauen unterstützt. Finanziert wird das Festival aus verschiedenen Töpfen: Neben dem Referat für Gleichstellung der Stadt Leipzig beteiligt sich maßgeblich auch die Leipziger L-Gruppe.“

Weitere Infos unter: http://leipzigerfrauenfestival.de/

Prideball 2017

Prideball 2017 – die Mega-Abschlussparty zum Leipziger CSD 2017 im Täubchenthal am 15. Juli 2017

Den Höhepunkt des Leipziger CSDs bildet wie immer der Prideball, die größte Gay-Party des Jahres in Leipzig und der offizielle Abschluss der CSD Woche. Über 1.500 Gäste aus allen Himmelsrichtungen werden erwartet!

Ab 21 Uhr öffnet für dieses große Ereignis eine der außergewöhnlichsten Veranstaltungsorte Leipzigs seine Türen: das Täubchenthal, in Leipzig Plagwitz. Die prachtvolle Event-Location mit riesigem Außengelände, großem Ballsaal und Clubzimmer bereichert seit 2013 die Leipziger Landschaft und ist prädestiniert für eine prunkvolle und ausgelassene Party.

Feiern, tanzen, flirten – lasst euch in den 5 Areas von der ehemaligen Kammgarnspinnerei verzaubern. Wie immer wird die Party groß, wild und bunt – und das Ganze über 2 Ebenen!

Wie es sich für den krönenden Abschluss der CSD-Woche gehört, werden für diese eine Nacht aus den Hot-Spots der Republik wieder alle angesagten Szene-Stars eingeladen, um den Anlass entsprechend heftig und bis in den frühen Morgen zu feiern.

Los geht es, ab 21 Uhr, ganz entspannt mit dem traditionellen Sektempfang und ruhigen Klängen im Außenbereich.

Ab 22 Uhr stehen dann für euch vier Floors zum gemeinsamen Ausrasten bereit. Freut euch auf Pop/Disco/Black traditionell im Kitsched Club, auf Schlager im WC-Floor, auf Summer-Chill-Out im Außenbereich und natürlich wie gewohnt auf House, Electro und Techhouse im Central Circus.

Im großen Ballsaal erlebt ihr die legendäre, polysexuelle X-travaganza SqueezeBox-Band live! Die queerste Rock-Band der Hauptstadt verzaubert euch mit ihren gemischtsexuell-orientierten MusikerInnen. Danach kollabiert ihr zu The Alphabet Pony & Johannes D. Täufer, die beide eure Tanzfüße bei stampfenden Beats fanatisch kreischen lassen. Die zwei Vollblutmusiker beehren den Prideball extra aus Hamburg und legen derzeit auf allen angesagten Partys der Republik auf.

Freut euch außerdem auf die Hauptstadtrepräsentranse Gloria Viagra aus Berlin, unsere Resident-DJane. Erstmalig dabei, ein derzeit omnipräsenter Vertreter der Szene: Kevin Neon. Er hat gleich noch John Riot (bekannt aus „The Voice of Germany“) im Gepäck, der seine erste Single „My Pride“ live präsentieren wird. Doch damit nicht genug. Den Floor komplettiert unsere Lieblings-Transe Lara Liqueur aus Dresden.

DJ Falk lässt wie gewohnt eure Glieder zu Schlager-Musik zappeln. Und wenn alle denken, da gibt’s nichts mehr, kommt unsere alte Bekannte Miss Cleenex und ihr Ex daher. Zum großen Finale des Abends zelebrieren beide mit euch die „120-Minuten Party in der Party“ bis in den Morgen hinein.

Auf dem chilligen Außengelände dreht dieses Jahr XBrayne die Plattenteller und verwöhnt eure Ohren mit sommerlichen Klängen.

Und als Hosts des Abends begrüßen wir Shiv Ah (Lumiere Bleue) und Amy Devila.

Alle Infos zum Prideball 2017, eine Anfahrtsbeschreibung zur Location, Übernachtungsmöglichkeiten und die Ticketbestellmöglichkeiten findet ihr auf der offiziellen Party-Homepage www.prideball.de.

Anfahrt: Mit der Tram 1 oder 2 zum Adler und 4 min Fußweg Richtung Zentralstadion
Mit der Tram 3: Haltestelle Markranstädter Straße
Mit dem Bus Linie 60: Siemensstraße
Mit dem Bus N1: Adler
Die Zufahrt befindet sich in der Markranstädter Str. 1, genügend Parkplätze
sind vorhanden.

Tickets im Vorverkauf 13 EUR / Ermäßigt 12 EUR / Abendkasse 15 EUR

Vorverkauf unter: www.prideball.de & TixforGigs.com
Und am Stand der Aids-Hilfe zum Straßenfest.

Ordner*innen gesucht!

Ordner*innen gesucht!
Auch dieses Jahr suchen wir für die CSD-Demo am 15.07.2017 wieder zahlreiche Ordner*innen. Als Dankeschön gibt es freien Eintritt zum Prideball, der CSD-Abschlussparty!
Wer Lust hat und min. 18 Jahre alt ist, schreibt bitte eine E-Mail an: orga@csd-leipzig.de

Künstler*innen 2017

Unsere Künstler*innen für das CSD-Straßenfest am 15.07.2017 stehen fest!

> 14:00 – 16:00 Uhr – Demo / Wagenzug:
mit PHILBASTIAN auf dem CSD-Truck
Das DJ-Duo PHILBASTIAN aus Leipzig vereint in seinen Sets knackigen Elektro und soliden Pop. Weit hinausgeschaut über den Tellerrand der Top 100 sind die unerhörten Raritäten der Dancefloors die Essenz ihrer Performance. Mit treibendem Beat fügt sich die euphorische House-Nummer an den verspielten Pop-Remix und feiert weiter im melodischen Techno-Track. „Neu und groovy soll’s sein und vor allem Spaß machen – dann sind wir in unserem Element und die Tanzbeine in Bewegung!


und Kevin Neon | DJ & Musikproduzent (Traumarchiv Records / NeonProductions) auf dem Marktplatz!
Egal ob Elektro, (Deep-) House oder Charts, Kevins Sets bringen garantiert jeden zum gepflegten abtanzen. Neonfarben gehören zum festen Bestandteil seiner Auftritte. Dadurch hinterlässt er ein prägendes Erscheinungsbild.

 

 


> 16:15 – 20:00 Uhr – Straßenfest auf dem Marktplatz; live on stage:


16:25 – 16:55 Uhr WONACH WIR SUCHEN
Musik ist nicht nur etwas zum Tanzen, sondern auch zum Denken. Getreu diesem Motto verarbeiten wonach wir suchen ihre Gedanken und Gefühle und ziehen damit das Publikum in ihren Bann. Musikalisch und stilistisch bewegen sich die drei Leipziger dabei irgendwo zwischen Singer-Songwriter-Pop und Akustik-Punk.
Hier treffen eine Drei-Akkorde-Punk-Akustikgitarre, auf einen warm knarzenden, perkussiv gespielten Akustikbass, eine punktuell wiederkehrende Mundharmonika und erfrischend kreative Schlagzeug-Beats. Alles schlicht instrumentiert und doch durchdacht und immer mit dem Ziel, Pirrs markant rauer und dennoch so gefühlvoller Stimme die perfekte Grundlage zu bereiten.
Inhaltlich berühren sie dabei mit Texten, die vom Leben, der Liebe, der inneren Zerrissenheit und vom „großen Ganzen“– unseren gesellschaftlichen Zuständen – handeln und beziehen ganz klar Stellung gegen jede Form von Ausgrenzung, Rassismus, Homophobie und Sexismus.


17:15 – 17:45 Uhr SqueezeBOX!-Band mit Gloria Viagra
Ursprünglich kommt die SqueezeBOX!-Party aus New York City, wo sie in den 90er Jahren als Alternative zu den üblichen House-Partys angedacht war. Hier standen Drag Queens auf der Bühne und performten zu RocknRoll und Gitarren-Sounds, hier traf sich der New Yorker Untergrund. Sherry Vine war über viele Jahre Host der New Yorker Party und zusammen mit Gloria Viagra, Berlins Drag-Star und Hauptstadtrepräsentranse, erweckte sie 2003 die SqueezeBOX! auch in Berlin zum Leben. Höhepunkt einer jeden Partynacht ist seitdem ihr gemeinsamer Auftritt mit der legendären SqueezeBOX!-Band, einer Band mit gemischtsexuell-orientierten MusikerInnen. Schnell wurde die SqueezeBOX! auch in Berlin zum Geheimtipp.

18:05 – 18:50 Uhr die L.E. Soulfuckers
Erst kamen die Jamsessions, dann die L.E. Soulfuckers.
Aus den Untiefen des kleinen Proberaums in Großzschocher tauchen die einst bastelhungrigen, teilvernetzten Freizeitmusiker von 2011 nun auf, um die Leipziger 2013 neckisch zu bespielen.
Kreationswütig, und in nunmehr fester Besetzung (Saxophon, Trompete, Schlagzeug, Gitarre, Bass, Gesang) grooven sich die LE.Soulfuckers per Cover und auch musialisch-textuelle Neuschöpfungen in Kopf, Herz und Hüfte.
Während die hangeschriebenen Ergüsse zwischen rockiger Endzeitstimmung und soulgeladenen Gesangspassagen changieren, erquicken die Cover das abgestumpfte Ohr in hauseigener Manier.
Bescheiden aber unfassbar sexy arrangieren Hannes, Paul, Stefano, Martin, Anton und Maria die Einflüsse aus frühster Rockbandvergangenheit mit den vergessenen Höhen des klassischen Gesangsunterrichtes groovig-ambitioniert und mit hoher Blasgarantie bis das Schlagzeug zusammenkracht.
Wer wippt, wird angemalt.

19:10 – 19:40 Uhr Bittersüßes Gift
Bittersüßes Gift ist eine Berliner Deutsch-Rock Band.Seit 2008 werden im Hause „BG“ melodische Eigenkompositionen mit deutschsprachigen Texten gespielt, in denen man sich schnell wiederfinden kann. Ob die Erinnerung an die eigenen Stärken, das tiefe Bedauern über das Scheitern, der Wunsch nach „mehr Mehr“ oder die pure Selbstironie – hier hat alles Platz. Die Musiker Falco (Gitarre), Matthias (Keyboards), Peter (Bass) und Sven (Schlagzeug) geben der markanten Stimme von Songwriterin/Sängerin Elena stets den passenden, musikalischen Rahmen. Die Frontfrau schmettert und haucht Songs mit deutschen Texten in die Ohren – Songs, die noch lange genau dort bleiben. Teils hart, teils zart – diese Musik; die Band macht Spaß und berührt.

> Moderation: Miss Mandy Cleenex
Das wohl größte Comeback des Jahrzehnts – ach, des Jahrhunderts exklusiv und nur für einen Tag und eine Nacht!

CSD-Plakat 2017

Wir präsentieren: Das Plakat des Christopher Street Day 2017 in Leipzig!

Das Plakat wurde entworfen von Cristina Zickert & Peter Cornicius, Studierende der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) Leipzig.

Themenschwerpunkt 2017 – Stop Hate!

Stop hate!

Hass ist ein komplexes Gebilde. Er verweist auf gesellschaftliche Zustände und besitzt viele Facetten – innerhalb der Gesellschaft bis hin zur einzelnen Person. Seit Menschen gedenken lautet seine Maxime: Hass tötet! Hier, dort und überall! Und das seit jeher!

Derzeit beobachtet man mit Schrecken eine Radikalisierung in der Gesellschaft. Ein konservativer Rechtsruck ist in Sachsen, Deutschland, Europa und sogar weltweit spürbar. Dabei ist eine Angst dieser rechten Bewegungen die „Verschwulung der Welt“. Die „Genderisierung“ und die „Genderideologie“ der „Homo-Lobby“ bilden die Schlagwörter, die in Hassreden stets gesellschaftsfähiger werden. Diese Ängste sind eindeutig als gezielt falsche Überzeichnungen zu benennen und abzulehnen.

Jene konservativen Bewegungen sind breit aufgestellt. In ihnen versammeln sich von vermeintlich besorgten Bürger*innen, über christlichen Fundamentalist*innen bis hin zu Mitgliedern von rassistischen und sexistischen Parteien, wie der Alternative für Deutschland (AfD) und Nationaldemokratische Partei Deutschland (NPD), sowie eine Vielzahl von Personen, die sich gegen eine Gleichberechtigung aller in der Gesellschaft stellen. Deutlich wird dies unter anderem an Hassreden im Internet, der zunehmenden Zahl rassistischer und homophober Übergriffen, Vergewaltigungsbefürwortern alias “Pick-Up-Artists”, Äußerungen der AfD und NPD sowie deren Forderung, Gleichstellungsbeauftragte in Unternehmen und öffentlichen Institutionen abzuschaffen.

Hass und dessen Auswirkungen auf gesellschaftliche Zustände ist das Schwerpunktthema des Leipziger Christopher Street Days 2017. Dabei wollen wir an die Stonewall-Emanzipationskämpfe in New York City im Jahr 1969 erinnern, bei denen Gays, Queers, Trans und Drag Queens of Colour gemeinsam gegen staatliche Willkür Widerstand leisteten und für die Gleichberechtigung demonstrierten. Hier zeigt sich, dass Hass nicht nur in Menschen wirkt, sondern auch in Strukturen und in Staatlichkeit. Wir wollen uns explizit gegen Feindlichkeit oder gar Hass gegenüber Menschengruppen aussprechen, die aus der „gesellschaftlichen Norm“ fallen und somit als „anders“ bezeichnet werden. Gleichzeitig möchten wir diesen Hass öffentlich anprangern.

Unser Blick richtet sich hierbei nicht nur auf die konservative Rückwärtsbewegung in der Gesellschaft, sondern auch auf uns selbst und Anfeindungen innerhalb unserer Community. Denn selbst eine persönliche Identifikation als lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, transident, intersexuell, queer oder asexuell und somit als Teil der LSBTTIQA*-Community schützt nicht vor negativen Äußerungen untereinander. Auch innerhalb der Szene kommt es zu Fremdenfeindlichkeit, Sexismus und Abneigung gegen nicht der Norm entsprechende Schönheitsideale, körperliche und geistige Beeinträchtigungen oder unkonventionelle Lebensweisen. Doch trotz aller Unterschiedlichkeit gibt es eine verbindende Gemeinsamkeit: das Erleben von Anfeindungen und Diskriminierung bis hin zu Ausgrenzung und Gewalt – nur, weil wir vermeintlich anders sind.

Auch wenn Emanzipationsbewegungen in der Vergangenheit bereits große Schritte in Richtung Gleichstellung erreicht haben, ist das kein Grund einfach stehen zu bleiben. Besonders im Hinblick auf die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen machen es diese sogar nach wie vor notwendig, aktiv für Gleichberechtigung zu kämpfen. Dabei geht es nicht um das „Aufzwingen“ alternativer Lebensweisen und Identitäten, sondern um das Recht aller – unabhängig von Geschlecht, Körperlichkeit, Beeinträchtigungen, Identität, Begehren, Ethnizität, soziale Herkunft oder Religion – verschieden sein zu können.

Der Leipziger CSD 2017 steht dabei für ein solidarisches Füreinander und gegen ein ablehnendes Gegeneinander. Denn alle Menschen in all ihren Facetten haben ein Recht auf ein glückliches Leben ohne Gewalt und Hass!

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