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Jul
10
Fr
Sensibilisierungsworkshop: Sexuelle Orientierungen und Geschlechtlichkeiten als Thema in der Schule
Jul 10 um 9:30 – 16:30
Lehrkräfte lernen in ihrer Ausbildung wenig bis gar nichts über die Lebenssituationen und Bedarfe queerer Jugendlicher. Im Umgang mit homofeindlichen Beleidigungen oder Coming-outs sind sie häufig überfordert. Im Workshop soll es darum gehen, eine entsprechende Sensibilisierung zu leisten und Handlungsorientierung für den Schulalltag zu vermitteln. Zielgruppe: Lehramtsstudierende, Referendar*innen, Lehrkräfte. Anmeldung via anmeldung@rosalinde-leipzig.de mit Nennung der aktuellen Tätigkeit und „Sensibilisierungsworkshop“ im Betreff. Anmeldefrist ist der 06.07.20. Ob der Workshop physisch oder digital stattfindet, wird am 01.07. bekannt gegeben.
Hissen der Regenbogenflagge und CSD-Empfang
Jul 10 um 16:00

Zum offiziellen Beginn der Leipziger CSD-Woche 2020 wird Ulrich Hörning, der Bürgermeister und Beigeordneter für Allgemeine Verwaltung der Stadt Leipzig traditionell die 17Regenbogenfahne vor dem Neuen Rathaus aufziehen.
Damit setzt die Stadt Leipzig ein Zeichen der Akzeptanz und Offenheit und unterstützt symbolisch die Emanzipationsbewegung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transidenten, intersexuellen, asexuellen und queeren Menschen.
Im Anschluss stimmen beim CSD-Empfang Statements, Gespräche und Musik bei Sekt und Selters auf die spannende CSD-Woche ein.

Lesben-Café
Jul 10 um 19:00 – 21:00

Bei schönem Wetter im Garten.

Das Lesben*Café ist ein Ort, um sich in freundlicher Atmosphäre kennenzulernen, auszutauschen, Gemeinschaft zu pflegen und auch, um gemeinsam lesbische Projekte und Unternehmungen zu planen; ein Ort positiver Energie und Kraft, der immer wieder neu gestaltet werden kann.

Jul
11
Sa
Aktiv, inklusiv, sichtbar? Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Freizeitsport
Jul 11 um 19:00 – 20:30

mit ROSALÖWEN Leipzig, A. Hector, N. Heinz (Trans*Inter*Enby*Action), B. Csonka (Vorspiel SSL Berlin e.V.)

Diskriminierungen in Bezug auf sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Sport sind weit verbreitet können dazu führen, die Identität oder Orientierung zu verbergen oder auf die Nutzung von Angeboten zu verzichten. Insbesondere Trans*-, Inter*- und nicht-binäre Menschen erleben neben Beleidigungen häufig strukturelle Ausgrenzungen, etwa beim Zugang zu geschlechtergetrennten Teams und bei der Beteiligung an Wettkämpfen. Auch die Nutzung von Sanitär- und Umkleideräumen stellt für viele eine Zugangsbarriere dar.

Die Diskussion bespricht aktuelle Herausforderungen der Förderung geschlechtlicher und sexueller Vielfalt im Sport.

Jul
13
Mo
Assistierter HIV-Selbsttest
Jul 13 um 13:00 – 18:00
Für mehr Sichtbarkeit: Regenbogen-AGs an Schulen
Jul 13 um 16:00 – 17:30

Der RosaLinde Leipzig e.V. begleitet die Gründung Regenbogen-AGs an Schulen. Hierbei handelt es sich um für alle Schüler*innen offene Nachmittagsgruppen, die sich thematisch und über verschiedene Aktionen mit den Themen sexuelle Orientierungen und Geschlechtlichkeiten auseinandersetzen und damit auch einen Schutzraum für Jugendliche im Coming-out bieten sollen.

In der Veranstaltung wollen wir Einblick in dieses Format geben und die Gründung weiterer AGs anregen. Dafür wird es zunächst eine Vorstellung des Konzepts geben, um im Anschluss Ideen für eine Umsetzung an Schulen zu erarbeiten. Die Veranstaltung richtet sich vorrangig an Menschen, die an Schulen tätig sind oder diese besuchen.

Ausstellungseröffnung: LGBTI-freie Zonen in Polen
Jul 13 um 18:00 – 20:00

Über 90 polnische Gemeinden haben sich zum Schutz vor einer vermeintlichen „LGBT-Ideologie“ zur „Strefa wolna od LGBT“, zu Deutsch LGBT-freien Zone, erklärt. Mit diesen Zonen wird durch erzkonservative Kräfte versucht queere Identitäten aktiv zu stigmatisieren und vom gesellschaftlichen Leben auszugrenzen.

Der schwule polnische Künstler, Aktivist und Organisator des CSD in Lublin Bartosz Staszewski portraitiert in seiner neuen Ausstellung, bestehend aus 19 Fotografien, queere Menschen vor Ortsschildern. Die Ausstellung löste einen Wirbel in Polen aus und wird für 2 Wochen in Leipzig zu sehen sein. Je nach Reisebestimmungen wird der Künstler zur Eröffnung anreisen.

Uferfrauen – Lesbisches Li(e)ben in der DDR
Jul 13 um 18:00 – 20:30

D 2019, 115 Minuten, deutsch, unter Anwesenheit der Regisseurin und mehrerer Protagonistinnen

Uferfrauen begleitet sechs Protagonistinnen, die in der ehemaligen DDR lebten. Die Frauen geben Einblick in ihren damaligen Lebensalltag, in ihrem Kampf um Selbstbestimmung, die erste Liebe, unkonventionelle Familienplanung sowie Konflikte mit der SED und dem Gesetz. Es zeigt sich, wie das lesbische Sein unter den Bedingungen des sozialistischen Regimes und seiner Gesellschaft bis heute nachwirkt. Der Film erzählt vom Erleben staatlicher Dogmen und Repressionen, Einsamkeit, gesellschaftlicher Tabuisierung von Homosexualität und der Suche nach dem persönlichen (Liebes)Glück (déjà-vu film). Mit anschließender Diskussion mit der Regisseurin Barbara Wallbraun und mehrerer Protagonistinnen.

ver.di Jugend Leipzig-Nordsachsen
Jul 13 um 18:00 – 20:00

1,5 h; offen für alle ohne Vorkenntnisse; den interaktiven Austausch fördernd

In einer interaktiven Auseinandersetzung soll die Reflexion über queere Lebensweisen in ihrem Zusammenhang mit verschiedenen Arbeitskontexten angeregt werden. Unter Berücksichtigung der eigenen Erfahrungswelt der Teilnehmenden soll ein Bewusstsein dafür geschärft werden, wie man sich mithilfe gewerkschaftlicher Organisierung für eine Entdiskriminierung queerer Personen einsetzen kann. Welche Konflikte erleben Menschen aktuell in Leipzig, Umgebung, und in der „queeren Szene“ Deutschlands allgemein? Welche Schlüsse können wir daraus für unsere eigenen Handlungsfelder ableiten, die sich gewerkschaftlich betrachtet vor allem im Betrieb, auf Station, oder im Büro abspielen?

#ver.divers !

Livetalk „Back to normal?“ – »SIE GEHÖRT ZU IHR« Lesben & Schwule im deutschen Schlager
Jul 13 um 19:00

Schlager besingt gemeinhin Heimat, Familie und Liebe – zwischen Mann und Frau. Doch mit Hits wie Vincent von Sarah Connor oder Regenbogenfarben von Kerstin Ott und Helene Fischer kommt schwule und lesbische Liebe mittlerweile auch im Pop gewordenen Schlager vor. Aber wie eigentlich?

Am 13. Juli sprechen wir mit Koschka Linkerhand über homosexuelle Emanzipation im Schlager und Pop. Sie beschäftigt sich in Artikeln und auf ihrem Blog mit materialistischem Feminismus und ist Herausgeberin des Sammelbandes „Feministisch streiten“.

Zwar fallen in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie viele Veranstaltungen aus, so auch die großen Paraden zum Christopher Street Day. Langweilig wird es trotzdem nicht. Die Online-Themenwoche „Back to normal?“ der Universität Leipzig beleuchtet in spannenden Beiträgen queere Lebensweisen. Jeden Abend um 19 Uhr findet ihr uns mit spannenden Gästen live bei Instagram/@unileipzig.

Mit stoischer Gelassenheit & Humor gegen Beleidigungen & Anfeindungen
Jul 13 um 19:00 – 21:00

Anmeldung bis 9. Juli 2020

Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist wegen Corona auf neun begrenzt. Sendet eure Beleidigungen und eure verbindliche Anmeldung bitte an: mirco.mallek@gmail.com 

Das wichtigste bei Beleidigungen und Anfeindungen ist es, ruhig zu bleiben. Antike und moderne Stoiker*innen widmen auch solchen Situationen, weil Ärger und Angst dabei besonnenem Handeln im Wege stehen. Ärger und Angst sind natürliche Reaktionen darauf, aber die Stoa bietet Techniken, um gelassen zu bleiben und sogar mit Humor zu antworten.

Ich bitte euch bereits im Vorfeld um Beleidigungen, die euch im Alltag entgegengebracht werden. Solltet ihr am Workshop teilnehmen wollen, versucht zuvor darauf zu achten, welche Art von Beleidigungen und Anfeindungen bei euch, besonders starke Reaktionen auslösen.

Inhalte:
1. Was passiert bei einer Beleidigung?
2. Was kontrollieren wir davon & was nicht?
3. Wie bleibe ich bei einer Beleidigung gelassen?
4. Wie kann ich mit Humor reagieren?
5. Wie kann ich mich vorbereiten?  

Im Namen des…
Jul 13 um 20:00 – 21:45

Polen, 2012, 102 Min, OmU. Regie: Małgorzata Szumowska. Mit A. Chyra, M. Kościukiewicz u.a.

Adam lebt als katholischer Priester auf einem Dorf in der polnischen Provinz und hat dort vor allem mit aggressiven Heranwachsenden zu tun. Seine Entscheidung für Priesterberuf und Zölibat war auch eine Flucht vor der eigenen Sexualität, denn er weiß, dass er Männer liebt. Als er dem schweigsamen Łukasz begegnet, fällt ihm sein selbst gewählter Lebensweg immer schwerer. Małgorzata Szumowskas Film widmet sich dem stark tabuisierten Thema der Homosexualität unter Priestern sensibel und ohne Voyeurismus und erhielt dafür den Teddy auf der Berlinale. Ein Film über die Verwirrung der Gefühle, Verdrängung und Einsamkeit – und die Möglichkeit, vielleicht doch zu sich selbst zu finden.

Jul
14
Di
Assistierter HIV-Selbsttest
Jul 14 um 13:00 – 18:00
LSBTIQ* in der Arbeitswelt – Gleiche Chancen durch Diversity Management?
Jul 14 um 17:00

mit: Tammo Wende (RosaLinde Leipzig e.V.), Rebecca Jäger, Sarah Buddeberg (MdL, DIE LINKE), Erik Wolf (DGB)Moderation: Vera Ohlendorf (LAG Queeres Netzwerk Sachsen e.V.)

Laut einer Studie erleben bundesweit ca. 75% der lesbischen und schwulen, 95% der bisexuellen und 83% der Trans*-Personen in mindestens einer Form Diskriminierungen am Arbeitsplatz.

Diversity Management-Konzepte können Chancengleichheit für alle herstellen können und Diskriminierungen verhindern. Dafür ist es nötig, Diversität und Akzeptanz nicht nur im Leitbild zu verankern, sondern täglich zu leben.

Wo liegen Chancen, Perspektiven und Herausforderungen von Diversity Management in Unternehmen? Wie lässt sich ein offenes Unternehmensklima schaffen, in dem alle ohne Diskriminierung gut miteinander arbeiten und Vielfalt sichtbar wird?

Livetalk „Back to normal?“ – LET’S POSE! – Voguing, ein queerer Tanz – und (Über)Lebensstil
Jul 14 um 19:00

Eine Schwarze, queere Person auf dem Titelblatt des Vogue-Magazins? In den 1980er Jahren noch undenkbar. Deshalb schaffen sich schwule Männer und Trans*personen aus den Schwarzen und Latinx Communities in New York eigene Bühnen – und damit eine ganze Kultur.

Am 14. Juli sprechen wir mit LaQuéfa St.Laurent über den Ursprung und die Gegenwart des Voguing. LaQuéfa ist Tänzer, unterrichtet Voguing und gründete für queere Geflüchtete das Projekt Future V.

Zwar fallen in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie viele Veranstaltungen aus, so auch die großen Paraden zum Christopher Street Day. Langweilig wird es trotzdem nicht. Die Online-Themenwoche „Back to normal?“ der Universität Leipzig beleuchtet in spannenden Beiträgen queere Lebensweisen. Jeden Abend um 19 Uhr findet ihr uns mit spannenden Gästen live bei Instagram/@unileipzig.

LSBTI* in Sachsens Arbeitswelt 2020 – Lage und Aussichten
Jul 14 um 19:00 – 21:00

LSBTI* in Sachsens Arbeitswelt 2020 – Lage und Aussichten offene Runde

In der sächsischen Arbeitswelt erleben LSBTIQA*-immer noch Ausgrenzung, Mobbing und Diskriminierung. Viele Menschen können zwar schon offener mit ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität umgehen als noch vor zehn Jahren. Gleichwohl gibt es eine Vielzahl von Menschen, die aus Angst vor Diskriminierung und Mobbing nicht über ihre sexuelle und geschlechtliche Identität am Arbeitsplatz sprechen können oder wollen. Zu dieser Thematik veranstaltet der LSVD Sachsen in Kooperation mit dem DGB und anderen eine offene Diskussionsrunde mit Interessierten, die ihre Erfahrungen äußern können, um 2020 ein aktuelles Stimmungsbild für LSBTI* in der regionalen Arbeitswelt abzubilden.

HEUTE ODER MORGEN
Jul 14 um 19:30 – 21:50

Deutschland 2019 von Thomas Moritz Helm, 94

Sie sind jung, sie sind frei, und es ist Sommer. Niels und Maria ziehen bis Ende August in die Wohnung von Niels‘ Onkel, mietfrei – und das heißt sorgenfrei. Sie leben ihr Leben, sie lieben ihre Liebe. Unbekümmert leben sie in den Tag – „Heute oder morgen“ ist der passende Filmtitel von Thomas Moritz Helms Debütfilm, der diese Beziehung detailliert und ausgiebig betrachtet.

Im Namen des…
Jul 14 um 20:00 – 21:45

Polen, 2012, 102 Min, OmU. Regie: Małgorzata Szumowska. Mit A. Chyra, M. Kościukiewicz u.a.

Adam lebt als katholischer Priester auf einem Dorf in der polnischen Provinz und hat dort vor allem mit aggressiven Heranwachsenden zu tun. Seine Entscheidung für Priesterberuf und Zölibat war auch eine Flucht vor der eigenen Sexualität, denn er weiß, dass er Männer liebt. Als er dem schweigsamen Łukasz begegnet, fällt ihm sein selbst gewählter Lebensweg immer schwerer. Małgorzata Szumowskas Film widmet sich dem stark tabuisierten Thema der Homosexualität unter Priestern sensibel und ohne Voyeurismus und erhielt dafür den Teddy auf der Berlinale. Ein Film über die Verwirrung der Gefühle, Verdrängung und Einsamkeit – und die Möglichkeit, vielleicht doch zu sich selbst zu finden.

Rafiki
Jul 14 um 21:30 – 23:00

Film, Wanuri Kahiu, Kenia 2018, 82 Minuten, Englisch und Suaheli mit deutschen Untertiteln

m eigens geprägten Stil des „Afro-Bubblegum“, der Afrika auf hoffnungsvolle, vergnügliche Art darstellen will, erzählt Regisseurin Wanuri Kahiu die Liebesgeschichte zwischen den jungen Frauen Kena und Ziki. Sie zeigt eine afrikanischen Jugend, die entschlossen gegen Homophobie, religiöse Dogmen und die Strenge der Eltern aufbegehrt. Ein mitreißender Film, der vor Freiheitsliebe und Lebensfreude in strahlenden Farben leuchtet.

Während RAFIKI weltweit Preise gewonnen hat, ist er in seinem Herkunftsland Kenia verboten. Denn dort steht Homosexualität unter Strafe und dem Film wird „die Absicht der Förderung von lesbischen Verhaltensweisen in Kenia“ unterstellt.

 

Jul
15
Mi
Assistierter HIV-Selbsttest
Jul 15 um 13:00 – 18:00
Jean Paul Gaultier: Freak & Chic
Jul 15 um 18:00 – 19:45

Frankreich 2019 von Yann L’Hennoret, 96 min., Doku

Der französische Modeschöpfer Jean Paul Gaultier galt unter den Designern schon immer als besonders extravagant. Seine ausgefallene Mode ist oftmals kaum tragbar und im Gegensatz zu seinen Kollegen, schickt er gerne übergewichtige oder ältere Models mit seiner Kleidung auf den Laufsteg. Gaultiers Modenschauen sind ein großes Ereignis, weshalb sie schon als künstlerisches Happening angesehen werden können. So sorgte er Ende 2018 mit seiner „Fashion Freak Show“ nicht nur in Paris, sondern weltweit für großes Aufsehen. Der Filmemacher Yann L’Hennoret hat den Designer bei den zwei Jahre andauernden Vorbereitungen für die Show begleitet. Dabei ermöglicht er einen Blick hinter die Kulissen…

Outing in der Schule
Jul 15 um 18:00 – 20:00

Mit Ulf Wegner und Julika Prantner-Weber

Noch heute zählen die Begriffe „schwul“ und „Schwuchtel“ zu den beliebtesten Beleidigungen, die Schüler*innen untereinander finden. Studien zeigten, dass die Schule neben dem Fussballstadion der homofeindlichste Ort in unserer Gesellschaft ist. Mit dem Grundschullehrer und ehemaligen Beisitzer im Landesvorstand der SPDQueer Sachsen, Ulf Wegner, sowie der Koordinatorin des Bildungsprojektes des RosaLinde Leipzig e.V., Steff Krüger, möchten wir erörtern weshalb es für Schüler*innen eine so große Hürde ist, sich im Kontext Schule zu outen und wie man die Situation queerer Schüler*innen verbessern kann.

Let`s talk about ***
Jul 15 um 19:00 – 21:00

Animationsfilme aus Belgien, BRD, Frankreich, Hongkong, Kanada, Polen, China, USA

Reden wir in unserer freizügigen Zeit wirklich über die wichtigen Dinge? Oder sind viele Menschen im intimsten Kontakt sprachlos und können nicht sagen, was sie (nicht) wollen? Um sprechen zu können benötigen wir vor allem Vokabular − aber auch Beispiele. Ein wildes und unterhaltsames Kurzfilm-Animationsprogramm mit vielen Geschlechtsteilen, Sex, Online-Dating, Tabus und Selbstbefriedigung auf der Leinwand. Moderiert von Susann Arnold, LE. Animation

Livetalk „Back to normal?“ – TRANS(PARENT): auch wir werden Mütter
Jul 15 um 19:00

Von Polyamorie, Familienmodellen außerhalb der hererosexuellen und monogamen Norm oder gar trans-Elternschaft ist bisher nur wenig in der öffentlichen Diskussion zu hören. Doch es gibt sie! Trans*idente Eltern, Beziehungs- und Familienformen mit mehr als zwei Elternteilen und sexuellen Identitäten.

Am 15 Juli sprechen wir mit Maya über Elternschaft, Polyamorie und die Besonderheiten des Lebens als trans Mama. Über all diese Themen schreibt spricht sie auf ihrem Blog vielgeliebt.net und in verschiedenen Medien.

Zwar fallen in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie viele Veranstaltungen aus, so auch die großen Paraden zum Christopher Street Day. Langweilig wird es trotzdem nicht. Die Online-Themenwoche „Back to normal?“ der Universität Leipzig beleuchtet in spannenden Beiträgen queere Lebensweisen. Jeden Abend um 19 Uhr findet ihr uns mit spannenden Gästen live bei Instagram/@unileipzig.

Sex, Drugs and Queers
Jul 15 um 19:00 – 21:30

Im Rahmen der Fachveranstaltung soll akzeptierend und nicht moralisierend über den Zusammenhang von Substanzgebrauch beim bzw. für das Erleben von Sexualität (im Privaten aber auch in der Clubkultur) und queerer Identitäten diskutiert werden.

Expert:innen:

  • Sylke Lein, Suchtbeauftragte Stadt Leipzig
  • Rollenmodel IWWIT Kampagne (ich weiß was ich tu)
  • Bernd Vielhaber, freiberufl. Medizinjournalist(Schwerpunkt. STI), systematischer Organisationsberater
  • Dr. Gisela Wolff, Psychologische* Psychotherapeut*in
  • Dr.med. Ines Ruck (Schwerpunkt HIV/STI)
  • Dipl. Soz.Päd. Laura Ellen Graubaum, Drugscouts

Moderation: Dipl. Psych. Robert Jaensch, Gestalttherapeut, Heilpraktiker

Neue Familienformen – ein aktueller „Baustellenbesuch“ im Jahr 2020
Jul 15 um 19:30 – 21:30

Diskussion als Webinar; Anmeldung unter martin.biederstedt@gmx.de, dann Link-Zusendung per Mail

b Zwei-Mütter-Familien, Zwei-Väter-Familien, Mutter-Vater-Kind(er)-Familien, Mehrelternfamilien oder Familien mit trans- und intergeschlechtlichen Eltern – so zahlreich sie sind, so zahlreich die Herausforderungen im alltäglichen Leben.

Vielfalt ist Realität. Aber aktuell klafft eine gesetzliche Lücke, die Ungewissheit, Ängste und Rechtsverfahren zu Lasten aller Beteiligten auslöst. Wie sehen die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer Anerkennung neuer Familienformen aus? Oder stehen wir gerade erst am Anfang eines solchen Weges?

Wir debattieren mit Abgeordneten des Dt. Bundestages, mit Wohlfahrtsverbänden, Politikwissenschaftler*innen und Jurist*innen sowie sächsischen Familieninitiativen.

Jul
16
Do
Empowermentworkshop: Für LSBTIAQ*-Lehrkräfte und Studierende
Jul 16 um 9:30 – 15:30

Schule gilt als einer der queerfeindlichsten Orte unserer Gesellschaft. In diesem Klima fällt es nicht nur Schüler*innen schwer, ihr Coming-out zu haben, sondern auch (angehende) Lehrkräfte stehen vor der Frage, wie sie mit ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtlichkeit in der Schule umgehen sollen. Der Workshop wird hinsichtlich dessen Informationen vermitteln und Raum für Austauschmöglichkeiten sowie Auseinandersetzungen mit der eigenen Biografie bieten.

Zielgruppe: Menschen, die in der Schule arbeiten oder arbeiten werden und sich im LSBTIAQ*-Spektrum verorten. Anmeldung via anmeldung@rosalinde-leipzig.de unter Nennung der aktuellen Tätigkeit und „Empowermentworkshop“ im Betreff.

Assistierter HIV-Selbsttest
Jul 16 um 13:00 – 18:00
Let’s talk about queer sex – Safer Sex in allen Facetten
Jul 16 um 18:30 – 20:30

Anmeldung per Email: linda.apsel@leipzig.aidshilfe.de
Leitung: Linda Apsel und Jule Meglin

Wir haben Tinder-Dates, gehen auf Fetisch-Parties, sind Beziehungsanarchist*innen oder suchen einfach mal ein One-Night-Stand. Genauso vielfältig wie unsere sexuellen Möglichkeiten ist auch Safer Sex. Der dreht sich nicht nur um HIV, sondern auch um andere sexuell übertragbare Infektionen (STI). Doch welche sind überhaupt für wen relevant? Welche Safer Sex Strategien sind für welche Körper interessant und praktikabel? Und was bedeutet eigentlich Safer Sex in Zeiten einer Pandemie?

In diesem Workshop wollen wir gemeinsam einen Blick auf Safer Sex im Kontext sexueller und geschlechtlicher Vielfalt werfen. Denn egal wie und mit wem wir Sex haben, es soll vor allem Spaß machen.

 

Let`s talk about ***
Jul 16 um 19:00 – 21:00

Animationsfilme aus Belgien, BRD, Frankreich, Hongkong, Kanada, Polen, China, USA

Reden wir in unserer freizügigen Zeit wirklich über die wichtigen Dinge? Oder sind viele Menschen im intimsten Kontakt sprachlos und können nicht sagen, was sie (nicht) wollen? Um sprechen zu können benötigen wir vor allem Vokabular − aber auch Beispiele. Ein wildes und unterhaltsames Kurzfilm-Animationsprogramm mit vielen Geschlechtsteilen, Sex, Online-Dating, Tabus und Selbstbefriedigung auf der Leinwand. Moderiert von Susann Arnold, LE. Animation

Livetalk „Back to normal?“ – WIE SCHWUL IST DAS DENN? von RuPauls Drag Race zu Prince Charming: Wie Schwule Männer den TV-Bildschirm erobern
Jul 16 um 19:00

Amazon Prime, Netflix und nun auch noch Vox? Streaminganbieter haben die LSBTIQ+ Zielgruppe längst für sich entdeckt und entwickeln konsequent neue Formate. Auch im deutschen Privatfernsehen ist mit Prince Charming mittlerweile der erste „Schwule Bachelor“ zu sehen und macht einem Millionenpublikum deutlich, dass Liebe einfach Liebe ist. Aber bedeutet dies auch automatisch mehr Akzeptanz in der Gesellschaft?

Am 16. Juli sprechen wir mit Nicolas Puschmann über schwule Repräsentation im TV und gesellschaftliche Akzeptanz. Er wurde mit der Sendung „Prince Charming“ als erster „schwuler Bachelor“ im deutschen Fernsehen bekannt.

Zwar fallen in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie viele Veranstaltungen aus, so auch die großen Paraden zum Christopher Street Day. Langweilig wird es trotzdem nicht. Die Online-Themenwoche „Back to normal?“ der Universität Leipzig beleuchtet in spannenden Beiträgen queere Lebensweisen. Jeden Abend um 19 Uhr findet ihr uns mit spannenden Gästen live bei Instagram/@unileipzig.

Jul
17
Fr
Assistierter HIV-Selbsttest
Jul 17 um 13:00 – 18:00
Livetalk „Back to normal?“ – LET’S CELEBRATE. QUEERE KÜNSTLER:INNEN IN LEIPZIG
Jul 17 um 19:00

Queere Künstler:innen prägen Kultur. Egal, ob in der Literatur, im Tanz oder in der Musik. Egal wo auf der Welt, auch in Leipzig. Das möchten wir feiern!

Am 17. Juli feiern wir zum Abschluss der Themenwoche „Back to normal?“ mit Leipziger Künstler_innen. Zu Gast sind Ronya Othmann, Pit Strehl, Sir Mantis und Luke Francis.
Ronya Othmann studiert am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und arbeitet als ist Journalistin, Poetin und Autorin. Im August erscheint ihr Debütroman „Die Sommer“.
Pit Strehl ist Alumnus der Universität Leipzig und vielfach talentierter Sänger und Musiker. Er tritt sowohl als Solist als auch mit seiner Band STREHL, sowohl mit Cover-Songs als auch mit selbst komponierten Liedern in Erscheinung.
Sir Mantis beschreibt sich selbst als „Transmann-Rapper mit Kampflesbenswagga“. In seiner Musik fordert er mit feministischen Inhalten den Normalzustand heraus.
Luke Francis ist ausgebildete:r Tänzer:in und Ensemblemitglied des Leipziger Balletts. In Leipzig organisiert Francis unter anderem die queere Partyreihe „Series Be“.

Zwar fallen in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie viele Veranstaltungen aus, so auch die großen Paraden zum Christopher Street Day. Langweilig wird es trotzdem nicht. Die Online-Themenwoche „Back to normal?“ der Universität Leipzig beleuchtet in spannenden Beiträgen queere Lebensweisen. Jeden Abend um 19 Uhr findet ihr uns mit spannenden Gästen live bei Instagram/@unileipzig.

Queere Repräsentanz in den Medien
Jul 17 um 19:00 – 20:30

Referentin: Susann Reck (Regisseurin, Autorin, Netzwerkerin Queer Media Society)

Wir leben in einer sich rasant verändernden Welt, in der Diversität eine immer größere Rolle spielt, die Zielgruppen neu definiert und kreiert. Selbst vom Mainstream-Film wird heute gefordert, Spiegel der Gesellschaft zu sein. Wie steht es in diesem Sinne 2020 um die queere Repräsentanz in den Medien? Gibt es einen Unterschied zwischen queerer Sichtbarkeit in Deutschland und international? Und wer ist überhaupt mit „queer“ gemeint?

Susann Reck geht diesen und weiteren spannenden Fragen in ihrem Vortrag nach. Dabei sollen Fakten und Zahlen ebenso eine Rolle spielen wie Serien- und Filmbeispiele.

Im Namen des…
Jul 17 um 20:00 – 21:45

Polen, 2012, 102 Min, OmU. Regie: Małgorzata Szumowska. Mit A. Chyra, M. Kościukiewicz u.a.

Adam lebt als katholischer Priester auf einem Dorf in der polnischen Provinz und hat dort vor allem mit aggressiven Heranwachsenden zu tun. Seine Entscheidung für Priesterberuf und Zölibat war auch eine Flucht vor der eigenen Sexualität, denn er weiß, dass er Männer liebt. Als er dem schweigsamen Łukasz begegnet, fällt ihm sein selbst gewählter Lebensweg immer schwerer. Małgorzata Szumowskas Film widmet sich dem stark tabuisierten Thema der Homosexualität unter Priestern sensibel und ohne Voyeurismus und erhielt dafür den Teddy auf der Berlinale. Ein Film über die Verwirrung der Gefühle, Verdrängung und Einsamkeit – und die Möglichkeit, vielleicht doch zu sich selbst zu finden.

Queere Pornonacht (FSK 18)
Jul 17 um 21:00 – 22:30

Porno Kurzfilme, Meow Meow Pornokollektiv, 60 Min, Deutsch und Englisch

Eintritt ab 18 Jahren

Gemeinsam mit 16 Erotik-Filmemacher*innen haben Teile des queeren Porno-Kollektivs „Meow Meow“ den Kurzfilm „Sex in times of Corona“ produziert, in welchem verschiedene Möglichkeiten dargestellt werden, wie Sex und Erotik zwischen zwei oder mehr Menschen möglich sind, ohne die Abstandsvorgaben zu verletzen. Dazu werden noch weitere Kurzfilme des Kollektivs gezeigt – bunt, trashig, kritisch und experimentell.

Der Eintritt zur queeren Pornonacht kommt dem Corona-Nothilfefonds für Sexarbeiter*innen zugute und unterstützt jene, die in der Pandemie keinen Zugang zu Soforthilfen haben.

Jul
18
Sa
Marktplatz-Installation
Jul 18 um 12:00 – 18:00

Wir verwandeln den Leipziger Markt mit zahlreichen Flaggen und Bannern in eine große weithin sichtbare Pride-Zone.

Ökumenisches Friedensgebet zum CSD
Jul 18 um 12:00 – 13:00

Nach dem wir alle lange auf uns selbst zurückgeworfen waren, wollen wir uns wieder begegnen. Der Stammtisch Queer & Glaube lädt ein zum ökumenischen Friedensgebet zum CSD, wenn auch unter den Bestimmungen des Hygienekonzepts. Willkommen sind alle LGBTTI*, ihre Freunde und Familien. Du brauchst keine Vorkenntnisse und du musst nichts mitmachen, was dir irgendwie fremd erscheint. Du kannst auch einfach nur zuhören. Gottes Einladung gilt dir, jedenfalls und unabhängig von menschlichen Regeln oder Vorstellungen.Wir freuen uns auf dich.

CSD Leipzig Live – Die Live-Stream Show
Jul 18 um 19:00 – 22:00

Wir haben da mal was vorbereitet… Genießt mit uns einen entspannten Abend voller Überraschungen und Highlights. Wir gehen dieses Jahr ONLINE und präsentieren euch ein buntes, 3,5 stündiges, queeres Programm.Schaltet ein und seit dabei! Wer will, kann mit uns auch live über einen eingebetteten Chat interagieren. Stellt eure Fragen zu unseren Gästen, macht mit beim Überraschungsquiz oder gebt uns einfach euer Feedback. Mit etwas Glück greifen wir euer Posting live mit auf.

 

Alle Infos gibt es hier: https://csd-leipzig.de/live

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